HIS LIFE|HIS WORK|HIS INSPIRATION|HIS FAMILY
Item 53 of 97
049a / LIEBE ANNA
Movies
MOV5843-CH_2004-03-25-ADH0001
Unikum
Sony PD 150 / PD 170
divicam/digibeta
33:52
2004-03-25
Lugano
Schweiz
Swiss Dialect Edition
Synopsis – «Liebe Anna» 33’52“
swissportrait, Lugano 2004
darsteller Prof.Dr.med.Eugen Beck
ein JÜRG DA VAZ film

Vermächtnis an Anna
Eugen Beck, Hämatologe sitzt am Küchentisch und erzählt. Er ist nicht nur Mediziner, sondern auch Künstler. Virtuos spielt er Musik von Conrad Beck, seinem Vater und blättert dabei jeweils in Gedanken in der Fotosammlung seines Grossvaters in Ägypten. Sein Klavierspiel, das aus dem Schoss der Familie kommt, lässt die familiäre Herkunft gleichzeitig als Chance, aber auch als erbliche Belastung aufscheinen. Einfühlsam zeigt der Film, wie sich Eugen Beck an seine reiche Familientradition erinnert und gleichsam als Arzt immer wieder von neuem gefordert ist: 1961 seine medizinische Entdeckung über Wundheilung (Einfluss des neu entdeckten "Fibrin Stabilisernden Faktors" - der später Faktor XIII - auf das Wachstum von Fibroblasten in Kultur,Thrombos.Diathes.Haemorrh.(Stuttg.) 6:485-491, 1961), dann die Professur an der Universität Bern und anschliessend die Spezialarztpraxis in Lugano. Dabei blieb er stets seinem Imperativ treu: dem menschlichen Kontakt und der Konfrontation mit dem Leiden.
Anna, seine Tochter aus 2.Ehe ist im Film sichtbar abwesend. Nur am Rand streift sie durch die Geschichten ihres Vaters. Von den schwarzen Flecken auf Urgrossmutters Gemälde unberührt, trägt sie am Ende des Dokumentarfilms über ihren Vater das «Vermächtnis eines rastlosen Liebhabers» unbeschwert über die Schwelle.
Login|Guestbook|Shop|Email|News|Links|Home